Norbert Paar

…erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 5 Jahren, und schon während der Schulzeit verfasste er eigene Kompositionen für erste Schülerbands. 
Von 1984-1989 studierte Norbert Paar Musikpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Köln (Instrumente: Klavier und Saxophon). Anschließend arbeitete er viele Jahre lang als Musiklehrer an Schulen und in der evangelischen Kirche (Chorleitung, Leitung von Jugendbands).
Neben der musikpädagogischen Tätigkeit komponierte er Musikstücke für vielfältige Besetzungen: Klavier solo, Klavier und Saxophon, Klavier in diversen Ensembles (mit Gesang, Cello, Violine, Querflöte, Bass, Gitarre, Percussion etc.), Kompositionen für Saxophonensemble  sowie Chorsätze.
Norbert Paar verbindet in seinen Kompositionen Stilmittel von Jazz, Klassik und ethnischer Musik. Zur Aufführung kommt seine Musik oft in Verbindung mit anderen Genres: als musikalische Lesungen in Verbindung mit  lyrischen Texten oder auch im Rahmen von Kunstausstellungen.
In den letzten Jahren entstanden vor allem Kompositionen/Arrangements für Saxophonquartett und großes Saxophonensemble, die im Rahmen der städtischen Musikschule Siegburg mit Schülern aufgeführt werden.

Alexander Liebermann

The music of award-winning composer Alexander Liebermann has been played in Europe, North & South America, and Asia by renowned artists, ensembles and orchestras such as fiddler Gilles Apap, baritone François Le Roux, pianists Philippe Bianconi and Jeff Cohen, the New York Virtuoso Singers, the RBO Leipzig, the Juilliard Orchestra, the Nice Philharmonic, the Deutsche Oper Berlin, and the Stradivari-Soloists with members of the Berlin Philharmonic.

Mr. Liebermann received his BM from the Hanns Eisler music conservatory in Berlin where he studied with Maria Baptist and his MM from the Juilliard School where he studied with Samuel Adler, Philip Lasser, and Steven Stucky. Currently, Mr. Liebermann is enrolled in the doctoral program at Manhattan School of Music where he studies with Reiko Fueting. He is a faculty member at Juilliard’s Music Advancement Program since 2017.

More information can be found at
www.alexanderliebermann.com
Instagram (@lieberliner)

Foto: Berlin Event Foto

Russ Spiegel

Russ Spiegel

Groovy, swinging and sophisticated at the same time, versatile guitarist and composer Russ Spiegel hits all the right notes. Covering a wide variety of styles from rock and blues to funk and Latin and hard-swinging modern and post-modern jazz, Russ has been garnering rave reviews for his performances all around the world.

Russ Spiegel is a commissioned composer and arranger as well as a highly respected international guitarist, bandleader, writer, musicologist, and award-winning sound engineer. He received his undergraduate degree in philosophy from the University of Michigan at Ann Arbor and continued his studies at the Berklee College of Music in Boston. Afterwards, Russ spent more than a decade living and performing in Europe before returning to the US. to settled in New York City. Once there, Russ quickly became an established member of the jazz scene. He earned his master’s degree in jazz performance at the City College of New York under the aegis of John Patitucci before going on to receive his doctorate in Jazz Composition at the University of Miami Frost School of Music as a Henry Mancini Institute Fellow.

Ralf Böcker

nennt sich als Komponist und Autor Damian Maria Rabe. 1997 komponierte er kleine jazzige Stücke, die später mit dem Jazztrio Delta Mood Jazzband für die CD „Jelena“ eingepielt wurden. Böckers Werke für größere Besetzung spielte die Klezmerband „Ma Piroschka“ auf der CD „These Times“ ein. In den folgenden Jahren komponierte Ralf Böcker immer wieder komplette CDs in ausgesprochen unterschiedlichen Sujets, so etwa Modern Jazz mit der Band „Cannonbal J.“ – „Night Light“, die CD „Naktike Music“ mit neuen jiddischen Songs oder zuletzt die Vertonung von Erich Kästner-Gedichten mit der Band „Vertiko“ und der CD „Ballgeflüster“. Daneben gibt es ein komplettes Büchlein mit Klavier-Miniaturen und zahlreiche Kompositionen für Blasinstrumente wie beispielsweise Trompeten-Trios, Werke für Klarinette und Querflöte und ein Chorwerk für Frauenchor mit Lyrik aus der Zeit des deutschen Impressionismus, wie dem Lyriker“Klabund“. In jüngster Zeit wendet sich Ralf Böcker verstärkt dem Streicherensemble zu. 2019 stellte er seine über einstündige „Flüchtlings-Suite“ für Streicher, Holzblasinstrumente und Altstimme fertig.

In Verlagen sind bis jetzt erschienen:
Das kleine Klarinettenbuch (Exklusiv-Noten)
Leichte Frühlings- und Weihnachtslieder (Exklusiv-Noten)
Ballgeflüster, Laika Verlag, Bremen
30 Duette für Querflöte und Klarinette (Heinrichshofen & Noetzel)
30 TRIOs für Saxofon (Heinrichshofen & Noetzel)
„Perfect Start“ – Sechs Quartette für Einsteiger (Chili Notes)

Christian Elin

Christian Elin ist Saxophonist, Baßklarinettist, Komponist.
Er ist Mitglied des Duos Elin Sakas sowie des Ensembles GAMBELIN und bewegt 
sich als Solist, Improvisator, Komponist sowie Kammer- und Orchestermusiker
an der Schnittschnelle zwischen klassischer Musik und Jazz.
Als Orchestersaxophonist ist er regelmäßig bei renommierten Orchestern zu Gast,
so bei den Berliner Philharmonikern, dem Bayerischen Staatsorchester, 
dem HR-Sinfonieorchester und dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz.
Christian Elins’ Kompositionen liegen mittlerweile auf vier CDs beim Münchner Label
raccanto vor. Es entstanden Auftragskompositionen für die Sinfonia Concertante Bremen, die Violinsolistin Rebekka Hartmann sowie zahlreiche Kompositionen für seine eigenen Ensembles.
Er wurde u.a. mit dem Bayerischen Kunstförderpreis und dem Europäischen 
Musikautorenstipendium der GEMA ausgezeichnet.

Webseiten:
www.christian-elin.de
www.duo-elin-sakas.com

Foto: Thomas Radlwimmer

Friedemann Graef

friedemann-graef

war zuerst Gitarrist in Rockgruppen und nahm während seines Studiums zum Chemie-Ingenieur Privatunterricht in Komposition, Saxophon und Querflöte (u.a. bei Earl Brown und Eberhard Blum).

Seit 1975 war er im Bereich des Jazz und der improvisierten Musik tätig (FMP), spielte mit eigenen Gruppen in Frankreich, Schweden, Polen, Österreich, Schweiz, Ungarn, Italien, USA, Indien, Russland, Brasilien und DDR und legt mehr als 20 Tonträger vor, spielte u.a. mit John Tchicai, Ray Anderson, Harry Beckett, Heiner Goebbels, Michael Sell, Daniel Zaretsky, Albrecht Riermeier, Kamalesh Maitra, Zbigniew Namyslowski, Silesian String Quartet, Uli Moritz.

Nach 1980 war Friedemann Graef für einige Zeit auch im Bereich der Alten Musik aktiv, als Dulcianist mit der „Musicalischen Compagney“. Die Wurzeln der europäischen Musik und die Durchdringung von Komposition und Improvisation waren stets sein Interesse. Ein Stipendium brachte ihn zum Studium am Creative Music Studio, State New York (Workshops und Konzerte mit Abdullah Ibrahim und Trilok Gurtu).

Das Schaffen von Friedemann Graef als Komponist umfasst Chor- und Orchesterwerke, Orgel- und Kammermusik, wobei die Kirchenmusik einen großen Teil seines Schaffens ausmacht. Preise erhielt er vom Land Nordrhein-Westfalen, von der Union Deutscher Jazzmusiker, vom Berliner Senat und vom Deutschen Komponistenverband, dessen Mitglied er auch ist. Neben eigenen Projekten hat Friedemann Graef als Solist und als Mitglied des Berliner Saxophon Quartetts Uraufführungen Neuer Musik und spätklassische Originalwerke eingespielt.

saxophoneconcepts.de

Uwe Kremp

Uwe Kremp, Jahrgang 1964, studierte an der Hochschule für Musik in Karlsruhe zunächst Gitarre bei Wilhelm Bruck, dann Komposition/Musiktheorie bei Mathias Spahlinger und Wolfgang Rihm. Er erhielt verschiedene Stipendien (Darmstädter Ferienkurse, Heinrich-Strobel-Stiftung des SWR, Graduiertenförderung des Landes Baden-Württemberg, Herrenhaus Edenkoben) und war unter anderem Preisträger beim Kompositionswettbewerb der Landeshauptstadt Stuttgart und beim Günter-Bialas-Wettbewerb für Neue Kammermusik in München.

Er unterrichtet Musiktheorie an den Musikhochschulen in Karlsruhe und Trossingen und war außerdem Lehrbeauftragter am Institut für Musikwissenschaft der Universität Karlsruhe. Darüber hinaus ist er freischaffend tätig als Komponist, Gitarrist und Pädagoge. 2015 wurde ihm von der Karlsruher Musikhochschule der Titel eines Honorarprofessors verliehen.

Von 1985 bis heute entstanden über 50 Kompositionen für unterschiedlichste Besetzungen vom Tonbandstück bis zum Orchester mit einem Schwerpunkt auf individuell besetzten Solistenensembles. Seit 1987 Aufführungen seiner Musik im In- und Ausland, Sendungen durch diverse Rundfunkanstalten (SDR, SWF, SWR, HR, DLF u. a.) und Teilnahme an verschiedenen Festivals (u. a. NYYD Tallinn, AUT Århus, ECLAT Stuttgart, Europäische Kulturtage Karlsruhe, EXTRAKT Edenkoben, TAGE FÜR NEUE MUSIK Darmstadt, ZEITGENUSS Karlsruhe).

Neben abgewandter schreibt er gelegentlich auch angewandte Musik. So entwickelte er in Zusammenarbeit mit dem Ensemble 9. November Frankfurt bisher drei Theatermusikprojekte, die inzwischen rund 60 Aufführungen erlebten inklusive einer Gastspielreise nach Russland. Für eine praktische Ausgabe von Mozarts Konzertarien durch Thomas Seedorf, die 2013/14 in fünf Bänden bei Bärenreiter erschien, schrieb er zahlreiche Ausführungsvorschläge für Kadenzen, Eingänge und Reprisenverzierungen.

2001 erschien die CD „Game And Earnest“ (Konzert für zwei Schachspieler, computergesteuerte Sampler und Synthesizer, vier Live-Musiker und einen Klangregisseur) beim Label OAKSMUS, 2006 in Kooperation mit dem Ensemble „Die Meistersinger“ und Solisten die CD „Encounters With Schumann“ (mit Werken für Männerchor von Robert Schumann und komponierten Kommentaren von Uwe Kremp und Mark A. Möbius) beim Label AUDITE.

2012 wurde im Rahmen eines Kinderkonzerts in Zusammenarbeit mit der Philharmonie Baden-Baden seine Komposition „Der Froschkönig. Eine musikalische Märchenerzählung nach einem Text der Brüder Grimm“ für Sprecher, Chor, Kinderchor und Orchester uraufgeführt. 2014 fand im Rahmen des Festivals ZEITGENUSS in Karlsruhe ein Porträtkonzert mit einigen kammermusikalischen Werken statt, 2015 hatte in Trossingen das Projekt MEHRERE MÄNNER Premiere („szenisches Konzert“ nach Texten von Ror Wolf in einer Inszenierung von Dierk Zaiser für einen Sprecher, fünf Darsteller und Gitarrenquartett), bei dem Kremp als Komponist, Dramaturg und Sprecher beteiligt war.

Foto: Katrin Lautenbach

Arthur Dangel

Arthur Dangel wurde 1931 in Schwäbisch Gmünd geboren. Er begann sein Studium an der Stuttgarter Musikhochschule in der Fachrichtung Schulmusik als Schüler von Jürgen Uhde und Alfred Kreutz (Klavier) und Johann Nepomuk David (Tonsatz, Kontrapunkt und Komposition).

1955 schloss er sein Studium ab und erhielt den ersten Preis als Pianist beim Hochschulwettbewerb. Zugleich begann er auch mit musikwissenschaftlicher Arbeit, hielt Vorträge und veröffentlichte Analysen zur Neuen Musik. Von besonderer Bedeutung ist seine Analyse von Weberns Fünf Sätze für Streichquartett op. 5 sowie die Analyse von Wolfgang Fortners Impromptu I und II für Orchester.

1957 wurde Dangel Kompositionsschüler von Wolfgang Fortner in Freiburg/Breisgau, wo er zur gleichen Zeit ein Germanistikstudium absolvierte.

1965 erhielt er den Förderpreis der Stadt Stuttgart für junge Komponisten für sein Streichquartett op. 19. 1967 verlieh ihm die Universität Innsbruck das Prof.-David-Stipendium der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Stiftung in Basel. Von 1960 bis 1994 unterrichtete Arthur Dangel am Gymnasium Korntal, von 1965 bis 1971 hatte er zudem einen Lehrauftrag für Partiturspiel an der Stuttgarter Musikhochschule. 1989 erhielt er den Kompositionspreis des Landesmusikrates Baden-Württemberg für das Chorwerk Stabat Mater op. 47.

Sein Schaffen umfasst 105 Werke.

www.arthur-dangel.net

Michel Ackermann

studierte 1986-92 an der Staatlichen Hochschule für Musik, Karlsruhe Klavier und Komposition. 1997 zog er nach Berlin und lebt dort bis heute als freiberuflicher Musiker! Auch arbeitete er sehr lange an der Fanny-Hensel-Musikschule Berlin Mitte, als Filmkomponist für das Kinderfernsehen (ZDF) und produzierte eigene Song-CDs. Er laborierte u.a. an einem Projekt zu Bach’s Wohltemperiertem Klavier (“Bach Verspielt“ / “Weltenbach“) und spielte als singender Bar-Spieler bei einer Kreuzfahrt in der Karibik. Er schrieb einen Gedichtband (“Stimmwirbel“) und wandte sich dem systemischen Denken zu. Heute kennt man ihn auch als Musik- und Familientherapeut, ebenso als Pianist und Filmkomponist. Und als Autor und Musiklehrer. Mit der Künstlerin Käthe Wenzel hat er einen Satire-Band geschrieben, den es zu kaufen gibt. Zwischendurch veröffentlicht er wissenschaftliche Artikel über Autismus und überlegt, auf den Mars zu ziehen.

Norbert Stein

Norbert Stein hat als einer der ersten Studenten an der Musikhochschule Köln Saxophon studiert. Seine musikalische Wurzeln liegen in dem Aufwachsen in traditionellen Musikformen und seiner Faszination an dem darüber Hinausgehenden.

In seinem Studium erlebte er das fruchtbare Spannungsfeld aus traditioneller Klassik, Neuer Musik und Jazz. Als Antwort und eigenen Weg im Feld der Möglichkeiten entwickelte er sein Konzept der „Patamusik“: Ein offenes, persönliches System vielfältiger europäischer Musik.

Mit der Gründung des eigenen Labels „Pata Music“ gingen mittlerweile die Veröffentlichung von bislang 24 CDs einher: vom Pata-Trio bis zum Pata-Orchester. Viele dieser Veröffentlichungen sind das Resultat internationaler Projekte und Kooperationen, oft unter Beteiligung des GoetheInstitutes.

Als Ergebnis seiner jahrzehntelangen kompositorischen Arbeiten und melodischen Studien entstand das im Verlag Chili-Notes erschienene Buch „MELOS“: Das Praxisbuch für das Studium zeitgenössischer Melodik und die Weiterentwicklung improvisatorischer Fähigkeiten.
Im April 2019 erscheint im gleichnamigen Verlag in 3 Bänden das „PATA WORKBOOK“: Grundlegende Intervallstudien und ein fundiertes Werkzeug zur Entwicklung und Festigung handwerklicher Saxophonfähigkeiten.

Ulrich Nehls

Ulrich Nehls ist Keyboarder, Komponist und Arrangeur. Er studierte in Heidelberg und Berlin Musik und war 30 Jahre als Musiklehrer tätig.
Neben Tasteninstrumenten spielt er auch Posaune und schrieb zahlreiche Kompositonen für Blechbläser.

nehlsmusic.com

Thomas Kurze

Thomas Kurze studierte nicht Musik, sondern Mathematik und Philosophie in Heidelberg und Frankfurt. Er selbst sieht den Schlüssel zu seinem Musikverständnis in seiner schöpferischen Zweigleisigkeit als Autor und Komponist. Die Kompositionsarbeit für das Theater hat seiner künstlerischen Entwicklung wesentliche Impulse gegeben. Seine Musik ist „der Versuch, der Musik sprachliche Aspekte abzugewinnen, bzw. Musik in artikulierbaren Grammatiken zu denken“.

Seine Musik ist nie nur Musik: Selbst die meisten der reinen Konzertwerke sind stets genuin von außermusikalischen Gedanken bestimmt, wie ein Blick auf sein Werkverzeichnis sofort nahelegt.

In dem bei Chili Notes verlegtem Saxophonquartett „Monologe“ ist die vollständige Unabhängigkeit von Sprache und Musik Konzept, was die Möglichkeit eröffnet, das Quartett als reines Konzertstück zu hören, oder aber als „Monologe“ eines Philosophieprofessors und eines gescheiterten Künstlers, die auf vielfältige Weise über Kunst aneinander vorbei monologisieren.

Dieter Buwen

Dieter Buwen, Komponist, Organist und Hochschullehrer studierte an der Musikhochschule des Saarlandes Schul- und kath. Kirchenmusik, sowie Musiktheorie und Komposition (bei Paul Schneider und Theo Brandmüller). Er studierte bei Gaston Litaize in Paris. 
 
Der Schwerpunkt seiner kompositorischen Arbeit liegt auf der Kammermusik (Stücke u.a für das Rascher-Saxophonquartett, Ensemble Phorminx, Duo Contemporain Rotterdam, Ensemble l’art pour l’art, ars nova ensemble nürnberg). Eine weitere Werkgruppe bilden Stücke für Orgel mit einem Solo-Instrument bzw. Ensemble.
 
Seine Werke sind durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen bei verschiedenen Sendern, hauptsächlich aber beim Bayerischen Rundfunk dokumentiert. Buwen gewann den zweiten Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerb Saarlouis 1999 und den Kompositionswettbewerb des Festivals „Europäische Kirchenmusik“ Schwäbisch Gmünd 2003.
 
Er ist seit 2014 Honorarprofessor für Musiktheorie und Komposition an der Hochschule für Musik Nürnberg , darüber hinaus war er von 1992 bis 1998 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Würzburg und hielt Gastseminare/-vorlesungen über seine eigenen Werke in Glasgow und Atlanta. Bei Chili Notes hat Buwen mit „Die Sephiroth“ ein außergewöhnlich dichtes Werk für Orgel und Saxophon verlegt, das in einer Einspielung mit Günter Priesner am Saxophon und dem Komponisten selbst an der Orgel bereits auf CD erschienen ist. Außerdem zwei bemerkenswerte Kompositionen für die selten anzutreffende Besetzung Saxophonquartett und Stimme namens „Geflüsterte Pfeile“ und „Die Abendnebel II“

Frederik Feindt

Frederik Feindt lebt und arbeitet als freier Pianist, Produzent, Komponist und Klavierpädagoge auf dem platten Land bei Hamburg. Dem sprichwörtlich tristem Wetter der norddeutschen Tiefebene setzt er mit seinen Sax-Klavier-Kompositionen die musikalische Sonne Lateinamerikas entgegen. Momentan befindet er sich neben Solokonzerten und Jazzauftritten in der Hamburger Clubszene, bevorzugt mit der Band „Vertiko“.

Paulo Pereira

Paulo Pereira studierte am Berklee College of Music in Boston Jazzkomposition und Arrangement, u.a. bei Ted Pease. Neben Kompositionen für Jazzcombo, Duette, Trios und Quartette für Saxophonensembles schreibt Paulo auch Jazzetüden für Solosaxophon.
14 dieser Solostücke sind in der Sammlung Jazz at Work (Chili Notes) erschienen. Sie gründen auf einem intervallischen Zahlensystem, das als Kompositionskonzept, aber auch als Grundlage für Improvisationen genutzt werden kann. In den Improvisationsmethoden von David Baker und Jerry Bergonzi wird dieses System als digital patterns und melodische Strukturen bezeichnet.
Um zu demonstrieren, wie aus einem Zahlensystem melodisch ansprechende Musik werden kann, komponierte Paulo Pereira die Solostücke und ging mit seinen Bandkollegen ins Studio, um davon Demo-, und Playalong-Aufnahmen für die beigefügte CD zu machen. Die Tracks verdeutlichen wie mittels dieses Konzept durch die melodische Linie die Akkordstruktur eines Stückes hörbar gemacht werden kann.
Durch die Einschränkung des Tonmaterials auf vier Töne pro Akkord (Die Grundsegmente sind für Dur: 1235, Dur7b9: 1b235, Moll: 1345, Moll7b5: 134b5) entstehen sehr klare und in ihrer harmonischen Aussage eindeutige melodische Motive. Die Limitierung der Töne führt ausserdem dazu, dass Gestaltungsspielräume für andere Parameter wie Rhythmus, Dynamik und Phrasierung genutzt werden können.
Um den praktischen Nutzen zu erhöhen, basieren die Harmonien der Solostücke von Jazz at Work auf den Formstrukturen des Blues und bekannter Jazzstandards.